Philippinen – Underground River & Honda Bay

Vor einigen Jahren hatte ich das große Glück, die Region Palawan auf den Philippinen besuchen zu dürfen. Die philippinischen Inseln sind neben Norwegen das landschaftlich reizvollste Ziel, welches ich bisher bereist habe. Unter anderem waren wir rund um die Provinzhauptstadt Puerto Princesa unterwegs.

Nach der Ankunft am Flughafen von Puerto Princesa ging es per Minibus über größtenteils unbefestigte Straßen nach Puerto Sabang, für die nur knapp 80 km braucht man etwa 3 Stunden. Am Tag davor hatte ich mir beim Schnorcheln Popo und Rücken verbrannt (trotz Sonnenschutz und T-Shirt), so dass die holprige Fahrt doch auf Dauer sehr unangenehm wurde. Trotzdem hat sich die lange Fahrt auf jeden Fall gelohnt. Unterwegs gibt es auch viel zu sehen, zum Beispiel tolle Ausblicke auf die Honda Bay, unheimlich viel Grün und philippinisches Alltagsleben. Nach Ankunft in Puerto Sabang bleibt Zeit für einen kurzen Spaziergang und einen Bummel über den lokalen Markt. Hier sieht man bunte Boote und Jeepneys und kann die Einheimischen beim Bingo spielen beobachten.

Per Auslegerboot geht es dann weiter in die nächste Bucht, wo man noch einmal auf kleiner Boote umsteigt, um den Underground River zu befahren. Der unterirdische Fluss ist 7 km lang, wovon etwa 4 km per Boot befahrbar und nur etwa 1 km für Touristen freigegeben sind, und mündet direkt ins Meer. Sobald man mit dem Boot die Tunnelöffnung befahren hat, schlägt einem ein strenger Geruch entgegen, denn die Höhle wird von zahlreichen Fledermäusen bewohnt. Es gibt kein Licht in der Grotte, einzig die Lampe des Reiseleiters offenbart die teils bizarren Steinformationen, die sich über uns erheben – schon sehr abenteuerlich.

Zurück im Tageslicht geht es auf eine kurze Wanderung auf dem Monkey-Trail. Der den Underground River umgebende Nationalpark gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO und beherbergt eine reiche, teils endemische Tier- und Pflanzenwelt. Auf Holzstegen bahnt man sich seinen Weg durch den dichten Dschungel, vorbei an den ausladenden Wurzeln der Banyan-Bäume und durch üppige Baumkronen. Viele Tierarten gibt es hier zu entdecken, Affen und Warane sind garantiert dabei.

Zurück in Puerto Princesa geht es wieder aufs Boot, diesmal führt unser Weg in die Honda Bay zum Dos Palmas Resort, wo wir die Nacht verbringen werden. Wir nähern uns der Hotel-Insel, und ich fühle mich sehr an die Malediven erinnert. Plötzlich sind wir von bunten Kanus und winkenden Menschen umringt, man bewirft uns mit bunten Blumen, die das Wasser um uns in ein farbenfrohes Blütenmeer verwandeln. Auf dem Steg dann noch mehr fröhliche Menschen und grüne Papageien – was für ein Empfang! Und so eine frische Kokosnuss ist genau das richtige nach einem so langen und erlebnisreichen Tag…

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