Restaurant-Tipp: Der Hahn ist tot! am Zionskirchplatz

Mein kleiner Bruder ist ebenso ein Leckermaul wie ich, und wir hatten uns schon ewig vorgenommen, gemeinsam Muscheln essen zu gehen. Bei meinen Internet- recherchen bin ich dann auf Der Hahn ist tot! gestoßen, ein kleines Restaurant in der Zionskirchstrasse mit deutsch-französischer Küche. Das Konzept ist so simpel wie genial – es gibt zwei feste 4-Gang-Menüs, wöchentlich wechselnd, zum Festpreis von 19 Euro pro Person. Die Hauptspeise kann jeweils durch ein vegetarisches Gericht oder die Spezialität des Hauses – Coq au Vin – ausgetauscht werden. Während der Muschelsaison (alle Monate, die ein „r“ in sich tragen, sprich September bis April) werden jeden letzen Dienstag, Mittwoch und Donnerstag im Monat „Moules et Frites“ serviert – soviel man essen kann. Das 3-Gang-Menü kostet dann 20 Euro pro Person, Reservierung notwendig.

Das klang perfekt, also habe ich gleich einen Gutschein für mein Bruderherz zu Weihnachten vorbereitet und einen Tisch für 2 für Ende Januar bestellt. Und was soll ich sagen: es war toll! Die Atmosphäre im Restaurant ist sehr schön, retroschick und trotzdem sehr gemütlich, die Bedienung sehr persönlich und locker – ein Ort zum Wohlfühlen. Als Vorspeise kam eine große Schüssel mit einer Mischung aus verschiedenen knackigen Blattsalaten mit Birnenspalten und Granatapfel auf den Tisch, dazu gab es 2 verschiedene Sorten Kräuteressig (Himbeer-Salbei und Weißwein-Estragon) sowie entweder ein hochwertiges Oliven- oder Walnussöl – sehr lecker. Dann wurden auch schon die Miesmuscheln aufgetischt, ebenfalls in großen Glasschüsseln und herrlich duftendem Weißweinsud. Dazu wurden großartige hausgemachte Pommes gereicht, mit ebenfalls hausgemachter Mayonaise – die fand ich fast noch leckerer als die Muscheln! Nach 2 Schüsseln Muscheln und 1,5 Portionen Pommes waren wir schon fast am Platzen und mussten vor dem Nachtisch erst einmal pausieren. Der kam dann in Form eines Stücks leckeren bretonischen Kirschkuchens mit Vanillesauce – ebenfalls ein Gedicht!

Im Anschluss sind wir satt und zufrieden in die frostige Nacht „hinausgekugelt“… wir kommen auf jeden Fall wieder, dann wird der tote Hahn probiert!

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