Rhabarbertarte mit Vanille

Der Mai ist doch ein toller Monat: die Tomaten schmecken endlich wieder nach Tomaten, es gibt die ersten einheimischen Erdbeeren, leckeren Spargel und – nicht zu vergessen – Rhabarber! Ich liebe dieses herrlich saure Gemüse, und als ich die knackigen Stangen da im Markt liegen sah, überkam mich ein plötzlicher Heißhunger auf Rhabarberkuchen. Da auch der Muttertag bevorstand, habe ich gestern also eine Nachtschicht eingelegt und kurzerhand eine Tarte gebacken… dummerweise hatte meine Mama die gleiche Idee, so dass wir heute mit mehr als reichlich Rhabarberkuchen in 2 verschiedenen Varianten versorgt waren – und wir konnten uns nicht wirklich entscheiden, welcher besser schmeckt. Hier das Rezept für meine Variante:

IMG_4756-001Man nehme:

  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 150 g + 2 EL Zucker
  • 150 g Butter
  • 750 g Rhabarber
  • 3 Eier
  • 150 g Creme Fraiche
  • 1 Vanilleschote
  • eine Prise Salz

200 gMehl, vorzugsweise Dinkel70 gZucker1 PriseSalz150 gweiche Butter oder Margarinefür den Belag:700 gRhabarber2 EL (gestrichen)Zuckerfür die Vanillecreme:3 StückEier80 gZucker1 Stk.Vanilleschote150 gCrème fraîch

Die Rhabarberstangen waschen, putzen und in Stücke schneiden. In eine Schüssel geben und mit 2 EL Zucker vermischen, einen Moment ziehen lassen.

Die weiche Butter mit dem Dinkelmehl, 70 g Zucker und einer Prise Salz verkneten und zu einem glatten Teig verarbeiten. Eine Tarteform (28 cm)  fetten und mit dem Teig auskleiden. Im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene (Umluft: 160°C) ca. 20 Minuten blindbacken. Etwas abkühlen lassen.

Für die Creme die 3 Eier mit dem Mixer schaumig schlagen, dann 80 g Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis der Zucker aufgelöst ist und die Masse cremig wird. Dann die Creme Fraiche und das Mark einer Vanilleschote vorsichtig unterheben und glatt rühren. Die Masse auf den vorgebackenen Mürbeteig in der Tarteform geben, dann die Rhabarerstücke darauf verteilen. Bei 160 Grad weitere 40 Minuten goldgelb backen.

Guten Appetit!

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2 Antworten zu “Rhabarbertarte mit Vanille

  1. Klingt lecker. Interessant find ich das Dinkelvollkornmehl (ist bestimmt rustikaler) und natürlich die Creme Fraiche, das ist schön erwachsen!
    Auch das Foto ist schön, und der Teller erst! 😉

    • Hallo Alex! Was das Dinkelvollkornmehl angeht war ich auch erst skeptisch, aber es schmeckt sehr aromatisch und gibt dem Teig so einen speziellen „Knusper“… ich werde es jetzt öfter zum Kuchenbacken verwenden. Creme Fraiche ist erwachsen? Das finde ich bedenklich… 😉
      Der Teller ist ein Familienerbstück, freundlicherweise zur Verfügung gestellt von meinem Freund – der auch Alex heißt 🙂
      LG & eine schöne Woche, Gizmo

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