Holunderblütensirup – wie das duftet!

In letzter Zeit war ich wirklich sehr fleißig, daher gibt es an diesem Wochenende gleich noch einen Artikel für Euch. Der Holunder blüht in diesem Jahr besonders üppig, also habe ich einen zweiten Versuch gestartet, Holunderblütensirup anzusetzen. Zwar war ich im letzten Jahr damit schon sehr erfolgreich, habe aber den Sirup in zwar sehr dekorative, aber leider nicht luftdichte Flaschen mit Korken abgefüllt – was zur Folge hatte, dass ein Großteil des Sirupvorrates leider verdorben ist. Diesmal habe ich Flaschen mit Schraub- und Bügelverschluss besorgt, und bin guter Dinge. Den Holunder haben Alex und ich auf der Brache hinter seinem Haus gesammelt. Bald sollen dort Eigentumswohnungen entstehen, aber noch wachsen geschützt unter Weiden und Pappeln wunderbare Holundersträucher. Beim Sammeln sollte man darauf achten, dass die Blüten am besten frisch aufgeblüht sind und möglichst viel Blütenstaub daran haftet. Noch geschlossene oder bereit fast verblühte (und auch verblattlauste) Dolden sollte man meiden, außerdem möglichst nicht nach Regen und an Straßenrändern sammeln. Das Rezept habe ich von Juliane von Schöner Tag noch! gemopst:

Holunderblütensirup(3)

Man nehme:

  • etwa 30 Holunderdolden
  • 1,5 Liter Wasser
  • 1,2 kg Zucker
  • 1 Bio-Zitrone
  • 25 g Zitronensäure

Die Holunderblüten in eine große Schüssel geben (eventuell die Dolden noch einmal leicht ausschütteln, um letzte Insekten zu entfernen – am besten schon beim Sammeln darauf achten, dass man nicht zu viele Käfer mit einpackt), die Bio-Zitrone abwaschen, in dünne Scheiben schneiden und auf den Blüten verteilen. In einem Topf das Wasser und den Zucker unter Rühren erhitzen und kurz aufkochen lassen. Die Flüssigkeit etwas abkühlen lassen, die Zitronensäure einrühren und dann über die Holunderblüten gießen. Mit einem Teller oder einer Tüte verschließen und im Kühlschrank für etwa 3 Tage durchziehen lassen, zwischendurch ab und zu umrühren. Den aromatisierten Sirup dann durch ein mit einem dünnen Baumwolltuch ausgelegtes Sieb in einen Topf gießen, das Tuch ausdrücken. Den Sirup nochmals aufkochen und noch heiss in sterilisierte Flaschen abfüllen, diese gut verschließen. Besonders lecker schmeckt der Sirup in einem kühlen Glas Sekt oder Weißwein, macht sich aber auch gut in Sprudelwasser.

Holunderblütensirup (2)

Holunderblütensirup (1)

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4 Antworten zu “Holunderblütensirup – wie das duftet!

  1. Jetzt wollte ich eigentlich etwas zu dem Foto, das diesen Post bewirbt, sagen, nämlich, daß es in der gelb-grün Palette sehr schön angelegt und austariert ist. Das Problem – das Foto ist nur in der Vorankündigung zu sehen (das mit der Diagonale). Die anderen sind auch nett, aber das erste hat was.
    Holundersirup hab ich übrigens noch nie gemacht. Vielleicht probier ich es ja mal .-)

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